Brian dachte, er hätte sich das perfekte Doppelleben aufgebaut: eine treue Ehefrau zu Hause, einen Teenagersohn, der schweigt, und eine Geliebte namens Ashley, die in einem Strandresort auf ihn wartete, finanziert von unseren gemeinsamen Konten.

er gehofft hatte.

Ich blickte zum Haus, dessen Fenster im dunklen Garten warm leuchteten. Das Haus barg sch�ne Erinnerungen, aber nun auch schmerzhafte. Jeder Raum wirkte wie in einem Doppelbild: meine Mutter beim Kuchenbacken und Brian, der an der K�cheninsel lag; mein Vater, der Tyler Fahrradfahren beibrachte und Brian, der wegen einer anderen Frau Spiele verpasste; Weihnachtsmorgen und Kreditkartenabrechnungen; Familienfotos und geheime Botschaften.

Ein Gedanke kam mir in den Sinn, der schon seit Wochen still und leise in mir gereift war.

Vielleicht war das Bleiben nicht heilsam.

Vielleicht war ein Neuanfang woanders gar nicht so schlimm wie Weglaufen.

Vielleicht war

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